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Die Biobank Graz ist die größte akademische Biobank Europas und ist eine zentrale Serviceeinrichtung der Medizinischen Universität Graz. Sie stellt die Logistik und Infrastruktur zur Verfügung, um Forschungsgruppen beim Sammeln, Bearbeiten und Lagern von biologischen Proben und zugehörigen Daten bestmöglich zu unterstützen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Qualität von Proben und Daten und auf den Schutz der persönlichen Rechte der PatientInnen gelegt.

Biobanken sind Sammlungen biologischer Proben und damit assoziierter Daten in strukturierter, auswertbarer Form. Biobanken für die medizinische Forschung enthalten typischerweise Gewebeproben, Blut oder andere Körperflüssigkeiten menschlichen Ursprungs.

Biobanken schaffen wichtige Voraussetzungen für die wissenschaftliche Forschung, indem sie biologisches Material und dazugehörige, anonymisierte Daten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Verfügung stellen. Ihre Funktionsfähigkeit liegt im Interesse der Allgemeinheit, da vom medizinischen Fortschritt jeder erkrankte Mensch profitieren kann.

Eine der zentralen medizinischen und gesundheitspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte ist die Behandlung von Krankheiten, angepasst an die Bedürfnisse und Anforderungen der PatientInnen. Die Biobank Graz legt durch die Bereitstellung einer Vielzahl von biologischen Proben und den jeweiligen, anonymisierten Daten den Grundstein für personalisierte Forschung und die Entwicklung neuer Therapien. Diese Art der Forschung ermöglicht eine schnellere und zielgerichtete Entwicklung von neuen und besseren Diagnostik und Therapie für eine Vielzahl von Krankheitsbildern und Krankheitstypen.

 Aufgrund der hohen Anzahl von Proben sowie der dazugehörigen klinische Daten, die auf einer Personenebene verfügbar sind, sind Biobanken wie die Biobank Graz eine treibende Kraft, um allgemeine Medizin durch personalisierte Medizin zu ersetzen. Diese medizinische Innovation kann den Umgang mit der menschlichen Gesundheit und Krankheit revolutionieren. So können Sie gemeinsam mit der Biobank Graz wesentlich zur langfristigen Neugestaltung der Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten beitragen.

Netzwerk

 

Das Österreichische Register für Neuroendokrine Tumore wurde gemeinsam von Frau OA Dr. Patrizia Kump und von Herrn Dr. Walter Spindelböck von der Medizinischen Universität Graz, Abteilung  für Gastroenterologie und Hepatologie der Medizinischen Universität Graz entwickelt und untersteht seit der Gründung der Austrian Neuroendocrine Tumour Society im Jahr  2014 dieser Gesellschaft. Jedes Zentrum kann nach Einholung eines entsprechenden Ethikvotums für PatientInneneingabe, Probenentnahme und Weitergabe von Daten inkludiert seine eigenen PatientInnen eingeben und individuell führen.

Die Vergabe eines eigenen Benutzerzuganges erfolgt nach e-mail Anforderung: register@anets.at


Ziel des Registers:

  • Möglichst alle in Österreich nachgewiesenen neuroendokrine Tumore prospektiv zu dokumentieren.
  • Österreichweit einheitliche Patientendokumentation und die Möglichkeit konsistente Krankheitsverläufe   zusammen zu stellen.
  • Einfache Berechnung von Überlebenszeiten unter den einzelnen Therapieanwendungen.
  • Auswertung von klinischen Daten für eine Verbesserung der diagnostischen Abläufe und Behandlungsstrategien.
  • Epidemiologische Auswertungen nach Einverständnis der teilnehmenden Zentren.
  • Aufforderung zur verstärkten Probensammlung (Gewebe, Blut, Harn, Stuhl).


Je nach Krankheitsverlauf sind zumindest einmal jährliche Eingaben vorgesehen. Die Vollständigkeit der Daten wird einmal jährlich durch ein externes Monitoring überprüft. Kooperationen mit den NET-Registern in Deutschland und der Schweiz sind geplant.

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